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KRYONIUM: Ein Point&Click-Adventure zum Lesen

Ich mache ja eher selten Werbung auf meinem Blog. Für diesen gelungenen Debüt-Roman mache ich aber gerne eine Ausnahme.

Den Künstler Matthias A. K. Zimmermann kennt man sonst von seinen großformatigen »Modellwelten«, nun hat er seinen ersten Roman »KRYONIUM: Die Experimente der Erinnerung« im Kulturverlag Kadmos veröffentlicht:

Gefangen an einem unbekannten Ort, schmiedet der Erzähler heimlich Fluchtpläne. Die Tatsache, ohne Erinnerungen zu sein, erschwert das Vorhaben. Doch der Drang, endlich auszubrechen aus diesem furchteinflößenden, schneeverwobenen Schloss, lässt ihn jedes Risiko eingehen. Und so gerät der Erzähler immer tiefer hinein in einen wirren Strudel aus rätselhaften Begegnungen und magischer Paranoia, die er spielerisch zu entschlüsseln hofft, was ihn letztlich zum Ursprung seiner Erinnerungen führt.

Klappentext

Da ich mit Matthias schon für seinen bei Hirmer erschienenen Kunstband »DIGITALE MODERNE: Die Modellwelten von Matthias Zimmermann« zusammengearbeitet habe, wollte ich mir seinen Debüt-Roman nicht entgehen lassen. Und er hat mir wirklich sehr gut gefallen. So gut, dass ich – und das kommt wirklich selten vor – eine Amazon-Rezension hinterlassen habe:

Schon nach wenigen Seiten von »Kryonium« fühlt man sich in eines der Gemälde von Matthias A. K. Zimmermann versetzt. Märchenfiguren treffen auf japanische Gärten treffen auf analoge Technologie treffen auf digitalen Code. Es dauert ein wenig, bis man sich – wie die Hauptfigur des Romans – in dieser ebenso bizarren wie spannenden Welt zurechtfindet, aber dann möchte man eigentlich garnicht mehr weg. Vor allem, weil die Motive so unverbraucht und die Wendungen so überraschend sind. Bis zum Schluss ist nicht klar wohin die Reise beziehungsweise die Flucht geht. Hier hat man es eben weniger mit dem hundertsten, generischen Sci-Fi-Roman über virtuelle Welten zu tun, sondern viel mehr mit einer literarischen und künstlerischen Auseinandersetzung über Realität, Erinnerungen und Computerspielen. Gerade Gaming-Fans können sich über subtile Anspielungen auf den ein oder anderen Adventure-Klassiker freuen, aber ohne dass sich das Buch in Nostalgie verliert. Wirklich ein empfehlenswerter Debüt-Roman!

Noch sucht der Roman nach Rezensent*innen, also meldet Euch gerne beim Verlag, bei Matthias oder bei mir!

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