Halbzeit Royale 2018
Dutzende Aufträge. Am Ende bleibt nur ein Halbzeit-Rückblick über. Winner Winner KuWi-Spinner*!
(*laut @RandoTwitterNazi18_88)
Dutzende Aufträge. Am Ende bleibt nur ein Halbzeit-Rückblick über. Winner Winner KuWi-Spinner*!
(*laut @RandoTwitterNazi18_88)
Am 26. April 2016 war ich zur Ringvorlesung HERE THERE der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der Universität Hamburg als Speaker geladen, um über das Mysterium der ›Walking-Simulatoren‹ zu reden.
Computerspiele sind Utopien, ideale Nicht-Orte in denen Fairness, Ordnung und Überfluss vorherrschen. Der eigentliche Skandal ist und bleibt die Realität.
Während sich die zeit-, entscheidungs- und konfigurationskritischen Aktionsangebote von Computerspielen aktuell in Genre-Hybridisierungen und Mechanik-Rekombinationen erschöpfen, bemüht sich eine wachsende Anzahl von Entwicklern – häufig aus der Independent-Gaming-Szene – um die Forcierung alternativer ludisch-ästhetischer Handlungsmöglichkeiten.
In 20 bis 30 Jahren wird es möglicherweise Bedarf geben, meine akademischen Errungenschaften auf Plagiate zu überprüfen und mir haufenweise Titel und Würdigungen zu entziehen. Dem möchte ich zuvorkommen und meine liebsten Game Studies-Texte vorsorglich versammeln. Hier bediene ich mich seit Beginn meiner Karriere schamlos, die Google-Recherche wird das in der fernen Zukunft bestätigen können.
Am 26. Juli 2012 erschien die 33. Ausgabe der »BELLA triste«, einer feinen Zeitschrift für junge Literatur. Und ich war in der Rubrik »LUX« mit einem schönen Essay zur schwierigen Ehe von Literatur und Computerspiel mit dabei. Nach gebührendem zeitlichen Abstand gibt’s den ganzen Text nun auch online.
»This is a path winding through a dimly lit forest«
Artikel aus der Gruft! Vor ein paar Jahren habe ich mich als freier Journalist bei einem sehr langlebigen, deutschen Fachmagazin für Videospiele versucht. Die Bezahlung war schlecht, aber die Möglichkeit ein paar neue Erfahrungen zu sammeln dann doch ganz gut. Eine dieser Erfahrungen war, dass man sich viele Stunden mit einem Artikel um die Ohren hauen kann, der dann allerdings doch nicht genommen, ergo auch nicht bezahlt wird. Der folgende Artikel ist genau so einer. Ich habe mir große Mühe gegeben, die wissenschaftliche Beschäftigung mit Videospielen für ein junges und eher theoriefeindliches Publikum interessant zu machen, aber dem Magazin war’s dann doch zu „abstrakt“. Naja, dann eben hier im Blog.